Uhren-Tipp: Die Quarzuhr – was darf sie kosten? Welche kaufen? (Teil 2 – Bulova Accutron)

Bulova Accutron II - Ref. 96B253

Im zweiten Teil zum Thema Quarzuhren (Teil 1 – hier) soll es um die Neuauflage der Bulova Accutron gehen. Eigentlich wollte ich an dieser Stelle die Bulova Moon Watch vorstellen. Doch die Uhr war vor und nach der Baselworld 2016 so begehrt, dass man Blogger – und bis vor kurzem sogar Käufer – auf einen späteren Zeitpunkt vertrösten musste. Das ist aber nicht weiter schlimm, da mir bei meinem Bulova-Besuch auf der Baselworld eine weitere sehr interessante Quarzuhr aufgefallen ist. Und zwar aus der legendären und neuaufgelegten Accutron-Reihe. Vintage-Liebhaber kennen diese Quarzuhren sicherlich, von denen einige ohne Zifferblatt auskommen und  den Beinamen „Spaceview“ tragen. Auf ebay sind diese Vintage-Uhren (Partner-Link) mit dem sogenannten Stimmgabelwerk  offenbar sehr gefragt. Zumindest sprechen die aufgerufenen Preise von teilweise über 800 Euro dafür. Noch teurer wird es bei eine Accutron Tischuhr – sofern Ihr denn eine findet. (Wer sich für die Historie interessiert, der findet in diesem ablogtowatch-Artikel weitere Infos.)

Bulova Accutron II – Neuauflage in Kissenform

Etwas günstiger jedoch kommt Ihr an die Neuauflagen aus dem Hause Bulova – sowohl was die Spaceview-Modelle als auch die mit klassischem Zifferblatt angeht (siehe die Übersicht hier). Und das gilt auch für das Accutron-II-Modell mit der Referenz 96B253, das ich mir für diesen Artikel ausgesucht habe. Der Preis liegt bei 429 Euro (unverbindliche Preisempfehlung).

Die Highlights in Kürze: Schöner Retro-Look dank einem Gehäuse in „Kissenform“, dezente Farbwahl (geht in dieser Kombi ohne weiteres als Vintage Dress Watch durch), gewölbtes Glas, versetzte Krone auf „4 Uhr“ und ein hochfrequentes Quarzwerk für besonders hohe Ganggenauigkeit.

Ist die Uhr perfekt? Fast, denn auch bei dieser Uhr muss man bedenken, dass sie zwar von einem durchaus renommierten Hersteller stammt – für unter 500 Euro bekommt man aber nach wie vor keine Luxusuhr, wie man sie von den einschlägigen Marken kennt. Nur als Beispiel: Das Uhrenglas ist herrlich gewölbt und bekommt dafür auf jeden Fall einen Pluspunkt. Es ist aber aus Mineralglas (statt teurem Saphirglas) und damit anfälliger für Kratzer und Beschädigung. Will sagen: Mit Saphirglas hätte diese Uhr mit Sicherheit mehr gekostet (geschätzt: bis 200 Euro mehr). Und mit mechanischen Werk noch einmal mehr. Ich tippe also also darauf, dass Bulova bewusst eine gewisse Schmerzgrenze für diese Dreizeiger- und Quarzuhren nicht überschreiten wollte.

Fazit: Die neuen Bulova-Modelle mit der Bezeichnung Accutron II sind allesamt einen Blick wert – und zwar für alle, die Retro-Design lieben und nicht unbedingt die (höheren) Preise für die „echten“ Vintage-Modelle zahlen möchten. Bei dem hier vorgestellten Modell hat mir vor allem das gelungene Design und die angenehme Größe (40mm Durchmesser) gefallen. Und noch ein kleiner Hinweis: Das Bulova-Logo, das Ihr bei dieser Uhr auf der „12“ seht, symbolisiert seit jeher die oben erwähnte „Stimmgabel“ (engl. „Tuning Fork“). Keine Ahnung, wie es Euch damit geht, aber ich finde das Logo sehr gelungen. Von mir aus könnte man den Schriftzug „Bulova“ auch komplett weglassen. Der Hersteller sieht das sicherlich anders :)

Weitere Details zu dieser Bulova Accutron II (Ref. 96B253): Hochleistungs-Quarzwerk (262 kHz), Mineralglas, Gehäusedurchmesser: 40mm, Gehäusehöhe: 11 mm, wasserdicht bis 30 Meter. Preis: 429 Euro. 

Und noch ein paar weitere Fotos:

Und in Teil 3 dieser Reihe geht es dann mit einem Quarz-Chronographen im Vintage-Design weiter.

Stay tuned!

*Partner-Link – was ist das?

Theodossios Theodoridis

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