Geldanlage: Vintage-Uhren – besser als jedes Sparbuch oder Aktien?

Die Antwort: Ja, definitiv. Zumindest nach meiner Erfahrung. Denn: Jede Vintage-Uhr, die ich in den letzten Jahren gekauft habe, hat sich im Wert verdoppelt. – Mindestens.

Auch diverse Finanz- und Uhrenmagazine bestätigen den Wertzuwachs und raten zum Kauf als Geldanlage, geben aber selten echte und bezahlbare Kaufempfehlungen. Während sich die Redakteure dieser Magazine häufig vor Empfehlungen drücken, exzessiv den Konjunktiv bemühen, möchte ich eine konkrete Vintage-Uhr empfehlen. Genauer gesagt: eine ganze Reihe aus den 70er/80er Jahren. Uhren, die man sich auch als Normalbürger leisten kann.

Es geht hier also nicht um einen „Kaufen Sie Patek Philippe oder Rolex für mehrere zehntausend Euro“-Tipp, sondern um Uhren, die sich in einem Preisrahmen befinden, den man als Betrag von seinem (zinslosen) Sparbuch kennen dürfte: Wir sprechen von ca. 1.000 Euro. Machbar, oder?

Die Uhren, die man für dieses Geld bekommt, sind von Omega und stammen aus der Speedmaster-Mark-Reihe. Sie sind gewissermaßen die Nachfolger der legendären Speedmaster Professional – auch bekannt als „Moon Watch“ (siehe Foto, oben). Je nach Geschmack entscheidet Ihr Euch für eine Mark II (Handaufzug), Mark III, Mark IV oder die sogenannte Mark 4.5 (alle Automatik). Sie sollten derzeit um die 1.000 Euro auf ebay (Partner-Link) liegen – mal mehr, mal weniger**. Je nach Modell, Zustand und Vollständigkeit (Original-Metallband, Box, Papiere etc.).

Wobei schon jetzt zu erkennen ist, dass die Preise für diese Uhren anziehen…

Der Grund ist diese News: Omega legt die Speedmaster Mark II neu auf

http://forums.watchuseek.com/f20/new-speedmaster-mark-ii-preview-968724.html

Die beiden neuen Modelle haben – anders als die Ur-Mark-II – ein Chronometer-Werk, Datum und werden ersten Gerüchten zufolge 5.000 bis 6.250 Dollar kosten. Im März/April 2014 wird die Mark II auf der Baselworld vorgestellt. Verständlich, dass dies in Uhrenforen für Aufregung sorgt und die alten – „originalen“ Mark II – schlagartig an Beliebtheit gewinnen.

Wie gesagt, mein konkreter Tipp lautet, in eine solche Omega Speedmaster Mark zu investieren. Die Mark II ist am ehesten prädestiniert, im Laufe dieses und des nächsten Jahres an Wert zuzulegen. Aber auch die anderen oben genannten Modelle, wie die 4 und 4.5, dürften im Wert steigen. Die Mark III hingegen muss man aufgrund ihres recht extravaganten Gehäuses mögen.

Bleibt  zu erwähnen, dass es noch eine Mark V gibt –  Teutonic genannt. Die weicht im Design aber so weit von den anderen Marks ab, dass es schwer fällt, sie als solche zu erkennen. Dennoch, sie soll nicht unerwähnt bleiben.

Und ich? Ich habe bereits zwei Marks in meiner Sammlung: Die Mark II und 4.5 (siehe Foto oben). Beide habe ich in den vergangenen Jahren gekauft. Eine ist komplett im Originalzustand mit Box und Papieren, die andere ohne Papiere, aber mit Box und Revisionskarte. Und nun ratet: Sie sind bereits jetzt das Doppelte vom damaligen Kaufpreis wert. – Mindestens.

Wer nun selber suchen möchte – hier entlang: Omega Speedmaster Mark (ebay-Partnerlink)

 

Weitere Tipps, Infos & Links:

  • Wer noch unsicher beim Kauf von Vintage-Uhren ist, der schaut am besten ins Uhrforum und nimmt ein paar Tipps & Hinweise mit

Nach circa einem Jahr werden wir sehen, ob ich mit meinem Tipp oben richtig lag. Mindestens 50% Wertsteigerung lautet meine Vorhersage.

Wie gesagt, wer es selbst überprüfen möchte, der schaut einfach nach den aktuellen Preisen auf ebay für den Suchbegriff Omega Speedmaster Mark (Partnerlink) an.

 

** Ich orientiere mich immer an ebay-Preisen. Auf anderen Plattformen und bei Händlern können sie sehr viel höher liegen. 1.200-1.600 Euro sind da kein Problem. Aber auch diese Preise dürften schon bald weiter anziehen. (Stand Januar 2014).

 

*Partner-Link – was ist das?

Theodossios Theodoridis

9 Comments

  1. Erstklassiger Beitrag!!! Uhren sind eben doch mehr als nur ein einfacheres Accessoire – nicht nur ein Wegbegleiter, sondern auch noch eine Wertanlage.
    Super!

    LG

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