Neue Uhren: Maurice Lacroix Pontos Chronograph (2020/21)

Maurice Lacroix Pontos Chronograph - Neue Uhren 2020 Titel
(Lesezeit: 6 Min.)

Kooperation (Was heißt das?) – 20 Jahre. Wer hätte das gedacht. So lang hat Maurice Lacroix die Pontos-Kollektion bereits im Programm. Und das ist ein ziemlich gutes Zeichen für eine Modellreihe. Denn es bedeutet, dass sich das (Design-)Konzept über zwei Jahrzehnte bewährt und seine Zielgruppe gefunden hat. Mir persönlich haben es vor allem die Chronographen der Reihe angetan. Sie bewegen sich irgendwo zwischen klassischem und modernem Chrono-Design – ohne es jedoch mit dem Modernen zu übertreiben. Mit ein Grund, warum ich Euch diese Modelle 2018 herausgesucht und bereits in diesem Artikel vorgestellt habe. 

Maurice Lacroix Pontos – 20-jähriges Jubiläum mit 8 neuen Modelle

Maurice Lacroix Pontos Monopusher Limited Edition

Nun also, zum 20-jährigen Jubiläum, gibt es ein Update innerhalb der Kollektion. Und zwar in Form von acht neuen Modellen. Darunter auch drei Day-Date-Varianten und eine Limited Edition in Schwarz mit Monopusher. Zu der aber später mehr :)

Und natürlich sind es mal wieder die Chronographen, die mich hier besonders ansprechen. Sie haben ein dezentes, aber sehr gelungenes neues Design erhalten. Das „alte“ konnte sich ja schon sehen lassen. Mit dem neuen beweist Maurice Lacroix wieder einmal ein gutes Gespür dafür, wie man mit kleinen, feinen Veränderungen eine Kollektion sinnvoll erweitern kann. Und wenn Ihr mich fragt, ich glaube, dass dieses neue Design eine noch größere Zielgruppe ansprechen wird.

Neues vs. altes Design

Hier ein direkter Vergleich. So sah ein Pontos-Chronograph bisher aus:

Maurice Lacroix Pontos Chronograph

Und so sieht das neue Design-Konzept aus:

Maurice Lacroix Pontos Chronograph 2020

Schon ein Unterschied, oder? Was auffällt: Das Gehäuse inklusive Krone und Drücker sind gleich geblieben. Dafür hat sich auf dem Zifferblatt und bei den Zeigern einiges getan. Logo und Schriftzug sind etwas kleiner und dezenter. Dasselbe gilt für die Totalisatoren (Hilfszifferblätter) und deren Beschriftung. Die Bezeichnung „Chronograph“ ist verschwunden und das Zifferblatt hat nun arabische Ziffern statt Indizes. Kurzum: Das Ganze gibt der Uhr einen schönen, klaren und nun etwas eleganteren Look.

Wirkte die Pontos bisher wie ein recht sportlicher Chronograph, erinnert sie mit dem neuen Design nun eher an einen Marine-Chronograph – wie zum Beispiel die Portugieser. Nur mit dem Unterschied, dass man für die moderner gestaltete Pontos wesentlich weniger bezahlt…

Maurice Lacroix Pontos Chronograph 2020

Statt um die 7.000 Euro und mehr, liegt die Pontos deutlich unter der 3.000-Euro-Marke. Damit stellt sie schon mal eine (vergleichsweise) günstige Alternative für all diejenigen dar, die auf der Suche nach einem modernen und eleganten Chronographen in diesem Stil sind.

Doch bevor wir uns den technischen Details & Co widmen, erst einmal ein paar Fotos und Impressionen der neuen Modelle. Den Anfang macht die Pontos-Variante mit silbernem Zifferblatt und Sonnenschliff sowie rosé-goldenen Akzenten.

Maurice Lacroix Pontos – Referenz PT6388-SS001-220-2

Maurice Lacroix Pontos Chronograph 2020

Wristshot: Maurice Lacroix Pontos Chronograph silber rose-gold

Uhren Gehäuse Close up Logo

Seitenansicht Krone Logo

Referenz PT6388-SS001-220-2

 

Und die Variante mit weißem Zifferblatt und blauen Akzenten:

Maurice Lacroix Pontos Chronograph – Referenz PT6388-SS001-120-4:

Maurice Lacroix Pontos Chronograph 2020

Die übrigens je nach Lichteinfall einen anderen Blauton annehmen – mal dunkelblau und mal strahlend blau:

Wristhot Ref. PT6388-SS001-120-4

Maurice Lacroix Pontos Chronograph 2020

Uhren-Lederband blau Ref. PT6388-SS001-120-4

Closeup Blaues Lederband Uhr

Doppelfaltschließe Ref. PT6388-SS001-120-4

Maurice Lacroix Pontos Chronographen: Qualität, Werk, Größe & Preis

Denjenigen, denen Maurice Lacroix als Uhrenmarke noch nicht so viel sagt, möchte ich meinen ersten Artikel Maurice Lacroix – Aikon Automatic, Pontos & Co ans Herz legen. Neben der Historie des Unternehmens erfahrt Ihr hier einiges darüber, wie es mit dem Qualitätsanspruch bei diesem Schweizer Uhrenhersteller aussieht. Die Kurzfassung: In Sachen Qualität und Verarbeitung liegt Maurice Lacroix ziemlich weit vorn. Man betreibt einen (Mehr-)Aufwand, der in dieser Preiskategorie keineswegs selbstverständlich ist. Viele kleine Details, Schliffe und Veredelungen zeigen, dass man seinen Kunden etwas bieten möchte:

Maurice Lacroix Pontos Schließe

Fun-Fact am Rand: Maurice Lacroix war einer der ersten Hersteller, der mit einem Glasboden den Blick ins Innere ihrer Uhren ermöglichte. Und das ist auch heute noch so:

Maurice Lacroix Werk ML 112 / ETA 7750

Und damit sind wir auch gleich bei dem richtigen Stichwort.

Das Werk:

Es handelt sich hierbei um ein ML112 bzw. veredeltes ETA/Valjoux 7750. Ein seit Jahrzehnten bewährtes und zuverlässiges Chronographen-Werk, das in der Uhren-Community ziemlich beliebt ist. Ein großer Vorteil des ETA 7750: Nahezu jeder Uhrmacher kann es zu recht moderaten Preisen revisionieren/reparieren. Und Ersatzteile sollten ebenfalls kein Problem darstellen. Alles in allem macht man hier nichts falsch.

Die Größe:

Hier möchte ich Euch nichts vormachen: Auch die neuen Pontos Chronos sind mit 43 mm ziemlich groß. In der Länge (Lug to Lug) messen sie 52 mm und und die Höhe beträgt 15,5 mm. Man hat also ziemlich viel Uhr am Arm :) Und die hellen Zifferblätter sorgen zusätzlich dafür, dass sich die Uhr sichtlich abhebt. Kurzum: Wer große Uhren mag, ist hier auf jeden Fall richtig. Und wenn ich schätzen müsste, dann würde ich diese Pontos ab circa 18 cm Handgelenksumfang empfehlen. Letztendlich muss man sie aber anlegen, um sich ein Urteil bilden zu können. Alles andere ist Ferndiagnose :)

Wem das zu groß ist: Weiter unten stelle ich noch eine etwas andere Pontos-Variante mit 41 mm vor. Und die lässt darauf hoffen, dass es vielleicht auch mal eine 41er-Variante dieser Modelle geben wird.

Maurice Lacroix Pontos Chronograph 2020

Doch machen wir erst einmal mit dem „Finanziellen“ bei der 43 mm weiter.

Der Preis:

Die unverbindliche Preisempfehlung für die neuen Pontos Chronos liegt bei 2.690 Euro für die Varianten mit Lederband. Am Stahlband liegen sie bei 2.850 Euro. Zugegeben, das ist nicht gerade wenig Geld. Aber wie schon oben erwähnt, kosten vergleichbare Uhren in diesem Stil bei anderen Uhrenherstellern gern mal mehr. Wer also eine moderne und günstigere Alternative zur Portugieser sucht, für den könnten diese Uhren durchaus etwas sein. In die Waagschale kommen noch die gute Verarbeitung und Qualität. Bezogen auf das Werk (ETA 7750) gibt es natürlich Hersteller, die ihre Uhren günstiger, aber auch teurer anbieten. Hier würde ich Maurice Lacroix im Mittelfeld ansiedeln. Last but not least: Wir sprechen hier immer von der unverbindlichen Preisempfehlung :)

Und was nicht unerwähnt bleiben soll: Dank des 20-jährigen Jubiläums bekommt man Maurice Lacroix beim Kauf eines neuen Pontos-Modells eine Gravur gratis dazu. Das Angebot gilt bis Ende 2021.

Alles gut, alles fein?

Da ich bereits andere Modelle von Maurice Lacroix hier vorgestellt habe (Aikon Automatic, Aikon Venturer & Inhorgenta-Neuheiten) ist mir etwas aufgefallen bzw. habe ich ein Feature vermisst: Ein Schnellwechsel-System der Armbänder. Das läuft bei Maurice Lacroix unter der Bezeichnung Easy Strap X-Change und ist einfach nur großartig. Die Pontos-Modelle – sowohl die alten als auch die neuen – haben dieses Feature (noch) nicht. Wenn ich also könnte, dann würde ich mir genau das noch dazu wünschen. Und wenn ich mir noch etwas wünschen könnte: Diese Modelle in 41 mm. Das wär´s! Dann kämen auch schmalere Handgelenke in den Genuss dieser gelungenen Chronographen.

Aber wie gesagt, ich glaube, dass dies nur der Anfang ist und weitere Modell- und Gehäuse-Varianten folgen werden. Zumindest würde das zur bisherigen Modell-Strategie der letzten Jahre bei Maurice Lacroix passen. Erst hat man die Aikon-Modellreihe mit beachtlichem Erfolg ausgebaut – nun scheint die Pontos-Kollektion mit neuen Modellen und Größen an der Reihe zu sein.

Was mich darauf kommen lässt? Die folgende Pontos Limited Edition mit 41-mm-Gehäuse.

Maurice Lacroix Pontos Monopusher – Limited Edition (500 Exemplare)

Wristhot Maurice Lacroix Pontos Monopusher Limited Edition - neue Uhren

Für alle, die mit der Bezeichnung Monopusher nichts anfangen können: Darunter versteht man einen Chronographen, bei dem alle Stoppfunktionen (Start, Stopp, Rücksetzen) über nur einen Drücker laufen – statt über die üblichen zwei. Dieser eine Drücker kann entweder in der Krone integriert sein oder für eine bessere Bedienbarkeit  auf „2 Uhr“-Position. Im Deutschen sagt man zu solchen Uhren auch Eindrücker – im Französischen verwendet man die Bezeichnung Monopoussoir.

Und genau dieses Konzept hat sich Maurice Lacroix für seine auf 500 Exemplare limitierte Jubiläums-Pontos ausgesucht. Trotz der eher modernen schwarzen PVD-Beschichtung hat dieser Monopusher einen doch recht „historischen“ Look. Nicht zuletzt, wegen der blauen Tachymeter- und roten Telemeter-Skala, die mittig auf dem Dégradé-Zifferblatt (Hell-Dunkel-Farbverlauf) zu finden sind.

Das Retro-Design würde ich grob in den 40er/50er Jahre des letzten Jahrhunderts ansiedeln. Die Monopusher-Funktion verstärkt diesen Vintage-Look noch einmal. Schließlich handelt es sich um eine „alte“ Funktionsweise – moderne Chronographen setzen auf zwei Drücker.

Übrigens spaltet das Thema Monopusher die Gemüter: Die einen finden die Schlichtheit und Reduktion auf das Wesentliche einfach nur schön. Andere wiederum halten das Konzept bzw. diese Art der Komplikation für antiquiert und überschätzt. Warum genau, erfahrt Ihr in diesem ablogtowatch-Artikel.

Wie dem auch sei, mich hat der neue schwarze Pontos-Monopusher im Retro-Kleid auf Anhieb angesprochen. Nicht nur wegen des Designs, sondern auch wegen des etwas gängigeren Durchmessers von 41 Millimeter – im Vergleich zu den 43 Millimetern der oben vorgestellten Pontos-Modelle. Diese Uhr dürfte an sicherlich mehr Handgelenke passen :)

Bevor wir nun aber zu den Punkten Werk, Preis & Co kommen, erst einmal ein paar Impressionen:

Maurice Lacroix Pontos Monopusher Limited Edition (Ref. PT6428-DLB01-320-2)

Maurice Lacroix Pontos Monopusher Limited Edition

Maurice Lacroix Pontos Monopusher Limited Edition

Maurice Lacroix Pontos Monopusher Limited Edition

Schließe Lederband

Maurice Lacroix Pontos Monopusher Limited Edition PVD

Doppelfaltschließe PVD

Maurice Lacroix Pontos Monopusher Limited Edition

Die schwarze PVD-Beschichtung hat was, oder? Und ein besonders schönes Detail: Der filigrane Perlschiff auf der Doppelfaltschließe (vorletztes Bild) ist trotz Beschichtung noch hervorragend zu erkennen. Das zeigt, wie fein die widerstandsfähige Schicht hier aufgetragen wurde. Sehr schön anzuschauen.

Kommen wir aber nun zum Innenleben und Preis.

Das Werk:

Maurice Lacroix verwendet für das hier eingesetzte automatische Monopusher-Werk die Bezeichnung ML 166. Laut meinen Recherchen dürfte es sich hierbei um ein Sellita W510 MP a handeln. Das wiederum basiert auf der ETA-7750-Alternative SW500-1. Sehr viel mehr kann ich zu diesem Werk aber leider nicht sagen. Außer, dass Sellita-Werke immer öfter bei namhaften Uhrenherstellern zum Einsatz kommen. Und zwar als Ersatz für die bisher eingesetzten und zunehmend knapper werdenden ETA-Werke. Ein gewisses Grundvertrauen scheint hier also bei den Herstellern vorhanden zu sein :)

Und: Sellita kommt aus der Schweiz, wurde 1950 gegründet und war ursprünglich ein Veredler von Werken – eben für ETA. Mittlerweile produziert man sie aufgrund ausgelaufener Patente selbst. Und das mit beachtlichem Erfolg (mehr dazu bei Armbanduhren-Online).

Der Preis:

Tja, und was kostet nun so eine auf 500 Stück limitierte, schwarz PVD-beschichtete Jubiläums-Edition mit Mono-Pusher? Auf jeden Fall mehr als die oben vorgestellten Chronographen. Machen wir es kurz: Der Monopusher ist der zur Zeit teuerste und exklusivste Chrono in der Pontos-Kollektion. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 3.890 Euro. Da wird natürlich so mancher mit Zunge schnalzen. Und im Vergleich zu anderen Herstellern liegt Maurice Lacroix mit seiner Limited Edition über dem Durchschnitt. Was man aber neben der Limitierung auch bedenken muss: Es gibt in Sachen Monopusher nicht wirklich viel Auswahl. Mir fallen auf Anhieb drei weitere Hersteller ein (Patek Philippe & Co mal ausgenommen), die aktuell vergleichbare Monopusher anbieten. Preislich liegen die zwischen 2.000 und 4.600 Euro. Maurice Lacroix liegt hier also im oberen Bereich, was den Preis angeht. Fairerweise muss man aber dazu sagen, dass diese Uhren dann aber weder limitiert noch schwarz beschichtet sind.

Wem also diese die Pontos Monopuher gefällt, der wird eventuell ein wenig sparen müssen. Und wie gesagt: Wir sprechen hier immer von der unverbindlichen Preisempfehlung.

Soweit also meine Vorstellung der neuen Pontos Chronographen.

Last but not least – noch ein Video vom Maurice Lacroix Pontos Monopusher:

(Quelle: Youtube-Kanal WorldTempus

 

Weitere Informationen findet Ihr auf der Website von Maurice Lacroix. Hier geht es direkt zu den 8 neuen Pontos-Modellen.

Und natürlich ist „ML“ auch auf Facebook & Instagram zu finden.

 

Theodossios Theodoridis

2 Kommentare

  1. Darf ich auf einen Widerspruch hinweisen: Werden Selittas nun von dern Herstellern verwendet, weil sie Vertrauen in das Werk haben oder weil die ETAs knapper werden? Ich tippe auf Letzteres. Mit Vertrauen hat es nichts zu tun, sondern mit einer angenommen Not.

    Die Rede ist bei den Anbietern von solchen Kopien oft von Klonen. Sind sei nicht. Mühle weisst auf seiner Webseite darauf hin, dass Selittas sich weniger leicht aufziehen als die ETAS. Entsprechend müssen sie in Uhrenbewegern höher drehen.

    Die Monopusher Chronographen werden auch Bi-Compax Uhren genannt.

    Mich nervt am 7750 der einseitige Aufzug. ETA hat uns mit dem 2824 und dem 2892 an etwas Besseres gewöhnt. Darum habe ich diese Chronographen wieder verworfen.

  2. Hallo Heiner,

    danke Dir für Deinen Kommentar und Deine Einschätzung der Werke bzw. den zusätzlichen Infos.

    Was den Widerspruch angeht: Ich glaube, dass beides zutrifft (also „und“ statt „entweder/oder“.
    ETA-Werke werden knapper – und gleichzeitig können Hersteller wie Maurice Lacroix, Sinn, Mühle & Co. (zum Glück) auf eine Schweizer Alternative namens Sellita setzen. Und wie gesagt, Sellita hat früher mal für/mit ETA produziert.

    Die Community haut sich hier gern die Köpfe ein, welches Werk nun (minimal) besser ist… Kann man natürlich machen. Ist aber mal wieder eine müßige Diskussion. Wichtig erscheint mir nur zu sein, dass es überhaupt eine Alternative gibt, die sich auf ähnlichem Niveau bewegt und die Preise nicht zu sehr in die Höhe treibt. Zudem können Hersteller diese Werke nach ihren Qualitätsansprüchen modifizieren (lassen).

    „Die Monopusher Chronographen werden auch Bi-Compax Uhren genannt.“

    Richtig, aber nicht jede Bi-Compax-Uhr ist ein Monopusher :) Das sollte man noch ergänzen.

    „Mich nervt am 7750 der einseitige Aufzug. ETA hat uns mit dem 2824 und dem 2892 an etwas Besseres gewöhnt. Darum habe ich diese Chronographen wieder verworfen.“

    Das wäre für mich jetzt kein Ausschluss-Kriterium. So wären mir einige wirklich schöne Chronos entgangen…

    Muss aber auch dazu sagen, dass ich kein Experte bin, wenn es um Werke und ihre Details bis in die letzten Schraube geht :)

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