Bauhaus-Uhr: Sternglas Zeitmesser – ein Jahr nach Kickstarter

Sternglas Zeitmesser - Bauhaus-Uhr

Sponsored Post – (Was heißt das?)

„Es wäre schon großartig, wenn hier in Hamburg eine neue Uhrenmarke entstünde.“. Diesen Satz schrieb ich vor gut einem Jahr. In dem Blog-Artikel (Sponsored Post) ging es um die Bauhaus-Uhr Sternglas Zeitmesser, einem Kickstarter-Projekt aus Hamburg von Dustin Fontaine.
Er kam damals auf mich zu, weil er Unterstützung und Aufmerksamkeit für seine selbst designte Bauhaus-Uhr brauchte. Vielleicht erinnert Ihr Euch. Mir gefiel die Uhr, sein Background und dass er aus dem Nichts, mit viel Enthusiasmus und Stilgefühl, eine neue Uhrenmarke gründen wollte. Und was soll ich sagen: Sternglas hat es geschafft! Und das in zweifacher Hinsicht: Auf Kickstarter und als neue Uhrenmarke. Klein und fein.

Nun, nach einem Jahr, ist es also an der Zeit, sich Sternglas noch einmal anzuschauen. In Form eines Rück- und Ausblicks. Was ist passiert? Und vor allem: Was kommt?

Sternglas Zeitmesser: Die neue Bauhaus-Uhr im Rückblick

Sternglas Zeitmesser - Bauhaus-Uhr aus Hamburg

Sternglas hat im November 2016 sein Finanzierungsziel auf Kickstarter erreicht – und sogar übertroffen (165 Prozent). Die ersten Uhren gingen sofort in Produktion und nur wenige Wochen später an die weltweit verstreuten Unterstützer raus. Das ist für Kickstarter-Projekte alles andere als selbstverständlich. Es gibt genügend Projekte, bei denen die Unterstützer monatelang auf ihre Uhr warten müssen. Und das führt zu beachtlichem Frust, den man leider zu oft im Netz nachlesen kann.
Zwar hatte auch Sternglas seine Ups and Downs, aber zum Glück konnte Dustin jedes Problem lösen. Ihr müsst wissen: Uhren zu produzieren, ist nicht so einfach, wie man denkt. Theorie und Praxis prallen hier gern mal aufeinander. Und es passiert nahezu immer etwas Unerwartetes. Dustin und ich saßen also das eine oder andere Mal in einem Hamburger Café zusammen. Er gab mir Updates zur Uhrenproduktion und seinen Plänen. Und ich gab ihm meine ehrliche Einschätzung. Vielleicht habe ich auch so zu der einen oder anderen Entwicklung beigetragen. Mich interessierte das alles. Die Uhrenproduktion – und was man dabei beachten muss.

Das Upgrade zum Saphirglas

Da war zum Beispiel das gewölbte Mineralglas: Es sah bei den ersten Uhren einfach großartig aus – entsprach dann aber doch nicht Dustins Erwartungen in Sachen Qualität. Der Lieferant hatte viel versprochen, das Glas konnte es nicht halten. Also tauschte er es kurzerhand gegen ein hochwertigeres Saphirglas aus – ohne den Preis groß zu verändern. (Bis Oktober 2017 konnte Dustin den moderaten Preis von 179 Euro aufrecht erhalten – danach gab es eine Anhebung auf 189 Euro.)
Was man dazu sagen muss: Die Wölbung des neuen Glases wich minimal von der ersten Version ab. Es war weniger „bauchig“ und prominent, ging dafür aber fast nahtlos in das Gehäuse über. Und obwohl ich der Idee des neuen Glases bzw. der etwas anderen Wölbung und Einfassung ins Gehäuse anfangs kritisch gegenüberstand, muss ich nun gestehen, dass die Uhr damit doch etwas klarer und „moderner“ wirkt. Ich würde sogar sagen, dass sie jetzt eigenständiger daherkommt, da sie etwas weniger „retro“ aussieht. Vielleicht sehen aber auch nur Uhren-Nerds den Unterschied. Mal schauen, ob Ihr ihn in der Draufsicht sofort erkennt:

Etwas eindeutiger wird es in der Seitenansicht:

Sternglas Zeitmesser - Bauhaus-Uhr

Sternglas Zeitmesser - Bauhaus-Uhr

Wie gesagt, wahrscheinlich ist der Unterschied so minimal, dass ihn die meisten erst auf den zweiten Blick und nur im direkten Vergleich erkennen. Als Retro-Fan bin ich natürlich automatisch auf das „bauchigere“ Glas getrimmt – muss aber sagen, dass sich das neue Saphirglas ziemlich gut macht. Außerdem ist es einfach mal hochwertiger und widerstandsfähiger. Und: Ein Saphirglas bei einer Uhr unter 200 Euro – das ist schon mal eine Ansage. Nur zum Vergleich: Andere Hersteller nehmen das als Aufschlag (!), wenn Ihr eine Uhr mit Saphirglas als Extra-Feature ordert. Kein Witz.

Eine weitere Kleinigkeit, die sich geändert hat, ist die Rückseite der Bauhaus-Uhr. Sie hat etwas mehr Text in Form eines Vierzeilers bekommen (links):

Sternglas Zeitmesser - Bauhaus-Uhr aus Hamburg

Keine große Sache. Wirkt aber irgendwie aufgeräumter und ist ein weiteres Merkmal, das die heute erhältlichen Sternglas-Uhren von der ersten auf Kickstarter verkauften, kleinauflagigen Version unterscheidet.

Noch mehr Updates: Black Edition, Milanaise und XS-Bänder

Es hat sich aber noch mehr getan: Das erste Sternglas-Modell gab es nur mit weißem Zifferblatt. Und natürlich folgte darauf eine Version mit schwarzem Zifferblatt. Ebenfalls sehr gelungen – die Black Edition:

Sternglas Zeitmesser: Black Edition - Bauhaus-Uhr aus Hamburg

Sternglas Zeitmesser - Bauhaus-Uhr aus Hamburg

Wem die beiden Lederbänder in Braun und Schwarz nicht genug sind, der kann die Bauhaus-Uhr nun auch mit einem Metallband im Milanaise-Stil für 199 Euro ordern (statt 189 Euro mit Lederband):

Sternglas Zeitmesser: Bauhaus-Uhr aus Hamburg mit Milanaise-Band

Sternglas Zeitmesser - Bauhaus-Uhr aus Hamburg

Auch hier gelingt es Sternglas, unter der 200-Euro-Marke zu bleiben. Und selbstverständlich ist dieses Band, wie die Lederbänder, mit dem praktischen Schnellwechselsystem ausgestattet. Ihr braucht also weder Werkzeug noch müsst Ihr zum Uhrmacher gehen, wenn Ihr mal eben schnell das Band austauschen wollt.

Die Variante mit Milanaise-Band ist übrigens hervorragend für Männer und Frauen geeignet. Stichwort: Unisex. Erst recht, wenn Mann/Frau ein schmales Handgelenk hat. Denn: Das Milanaise-Band ist stufenlos verstellbar und passt sich somit jedem Handgelenk an. Und in dem Zusammenhang noch ein Hinweis zu den Lederbändern: Ihr könnt Eure Sternglas auch mit einem etwas kürzerem XS-Lederband bestellen. Einfach bei der Bestellung angeben – kein Aufpreis.

Soweit also zu dem, was im letzten Jahr passiert ist. Bleibt nur noch die Frage: Was ist der nächste Schritt? Die Antwort: Eine Automatik-Version. Denn die wurde besonders oft während und nach dem Kickstarter-Projekt angefragt. Dustin arbeitet gerade fleißig daran. Er kümmert sich um das Design, das Automatikwerk und die anstehende Produktion. Im nächsten Jahr soll es dann soweit sein. Selbstverständlich wieder zu einem moderaten Preis. Interessantes Detail: In einer Facebook-Gruppe, die aktuell über 600 Sternglas-Kunden zählt, hat er sich immer wieder Feedback geholt und ließ sogar über das Design der kommenden Sternglas Automatik abstimmen.

Hier erste Entwürfe, die Dustin in der besagten Facebook-Gruppe gezeigt hat – absolut Work in Progress und Änderungen vorbehalten:

Sternglas Bauhaus-Uhr Automatik - Work in Progress (nicht final)

Das muss fürs Erste und als Appetithappen reichen. Mehr gibt es dann im nächsten Jahr zu sehen :)

Last but not least: Es freut mich, dass Sternglas seinen Weg macht und sich mittlerweile als kleine, feine Uhrenmarke aus Hamburg etabliert hat. Nicht minder freut es mich, dass mein Blogartikel (der erste überhaupt zu Sternglas) und mein Engagement (ich arbeite auch abseits dieses Blogs mit Sternglas zusammen) scheinbar dazu geführt haben, dass weitere Uhrenblogger und Medien auf Sternglas  Zeitmesser aufmerksam geworden sind. Sei es direkt oder indirekt. So folgten nach dem Artikel hier unter anderem ein Hands-On bei David von Luxusuhren-Test und ein Test bei Mario von Chrononautix. Auf Youtube sind sogar einige Unboxings und Besprechungen zu finden. Ebenfalls sehr interessant und mit einigen Insights gespickt – dieses Interview mit Dustin auf Business On. Und in der Dezember-Ausgabe der Men´s Health ist Sternglas ebenfalls als Uhren-Tipp dabei. Ich würde sagen: Läuft!  ;)  Weiter so!

Noch mehr Informationen findet Ihr auf: www.sternglas.de.

Wer die Uhr auf amazon kaufen möchte, der findet die Sternglas hier in allen Varianten (Partnerlink).

Viel Style, Architektur und Minimalismus zeigt Euch Sternglas auf Instagram.

Und natürlich gibt es eine Facebook-Seite mit regelmäßigen Updates.

 

*Partnerlink – was ist das?

Theodossios Theodoridis

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